Kapp-Putsch 1920 in der Weimarer Republik
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Der Kapp-Putsch ist ein gutes Beispiel für die verweigerte Zusammenarbeit der Bürokratie mit den Putschisten. zurück

In der Nacht von 12. auf den 13. März rückten Truppen auf Berlin zu. Der Zuständige General Hans von Seeckt verweigerte aber den Befehl. So floh die Reichsregierung noch in der Nacht. Am 13. März 1920 besetzte der Vorsitzende der Deutschen Vaterlands-Partei Wolgang Kapp und der General von Lüttwitz den Reichstag und erklärten die Regierung für abgesetzt. Der damalige Reichskanzler Bauer und die Regierung sowie Reichspräsident Ebert flohen über Dresden nach Stuttgart. Vorher hatten sie den Generalstreik ausgerufen, den sie aber auf der Flucht in Dresden und auch in Stuttgart wiederriefen. In Berlin und im Ruhrgebiet kam es dabei zu den größten Ausmaßen des Generalstreiks, der zum Teil auch bewaffnet geführt wurde. Immer mehr Truppenkommandeure verweigerten sich den Putschisten. Auch die Bürokratie blieb auf Seiten der Regierung Bauer. So fiel der Putsch nach vier Tagen am 17.03.1920 in sich zusammen. Kapp floh nach Schweden, stellte sich aber nach zwei Jahren der Polizei und starb 1922 in Untersuchungshaft.  General Hans von Seeckt wurde zum Chef der Heeresleitung befördert.
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Literatur:

Grasswurzelrevolution, Sonderheft Soziale Verteidigung, Heft 123/124, 3.Auflage 1988


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Email Erstellt am 16.06.2001, Version vom 11.11.2016, Johannes Fangmeyer, GNU-FDL
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